Two Worlds - Monster


Diese kopflosen Monster sind eine Unterart der Dämonen und kommen ausschließlich in der Unterwelt vor. Bei welcher Gelegenheit die Kreaturen ihren Kopf verloren haben, ist nicht bekannt, allerdings hat dieser Umstand keine Auswirkungen auf die enorme Gefährlichkeit der Kreaturen gehabt. In den düsteren Gängen der Dungeons ist eine gute Sicht sowieso nicht immer entscheidend. Ihre Kopflosigkeit ist dort eher von Vorteil. Das berserkerhafte Verhalten in den schmalen Gängen ist absolut tödlich und nur schnelle Gegner haben eine Chance gegen die Tuloks. Zudem zeichnen sich die Kreaturen durch eine extrem hohe Ausdauer aus.
Die Vyvern sind mit den Reapern verwandt, stellen allerdings die weitaus größere Bedrohung dar. Die geflügelten Reptilien sind mit einem lederartigen Flügelpaar ausgestattet, das zwar nicht zum Fliegen taugt, aber beim Laufen und Kämpfen eine große Standfestigkeit garantiert. Neben den kräftigen Klauen an Füßen und Armen bilden zwei Hörner auf dem Kopf der Vyvern eine weitere gefährliche Nahkampfwaffe. Die Kreaturen treten immer paarweise auf und ergänzen sich im Kampf nahezu perfekt. Gerade diese Abstimmung machen die Vyvern zu enorm gefährlichen Gegnern. Außerdem sind die Kreaturen, ähnlich wie ihre Artgenossen, nahezu in ganz Antaloor anzutreffen. Lediglich die kalten Gletschergebiete meiden diese Wesen.
Bei den Reapern handelt es sich um die zahlenmäßig größte Monsterrasse in Antaloor. Entsprechend sind sie auch in fast jeder Ecke anzutreffen. Egal ob im dichten Bergwald oder in den Steppen im Süden, einen Reaper bekommt man fast immer zu Gesicht. Die zweibeinigen Reptilienwesen treten meistens in Rudeln auf und attackieren ihre Opfer im Verbund. Obwohl die Kreaturen einzeln gesehen nicht sonderlich gefährlich sind, ist trotzdem Vorsicht geboten. Dies gilt vor allem auch deshalb, weil Reaper nicht gleich Reaper ist. Im Lauf der Jahrhunderte hat sich die Spezies weiter entwickelt und einige besonders gefährliche Gattungen hervorgebracht. Dazu gehören unter anderem der Plate Reaper, der durch eine besonders große Kopfknochenplatte geschützt ist und der Hammertail Reaper. Diese Kreatur hat einen morgensternähnlichen Auswuchs am Schwanzende und attackiert damit seine Gegner.
Der Riesenskorpion ist vor allem in der Wüste Drak’ar anzutreffen. Das Wesen macht seinen kleinen Namensvettern alle Ehre und stellt gerade in den südlichen Landesteilen eine ernstzunehmende Bedrohung dar. Die wichtigste Waffe des Riesenskorpions ist sein Knochenschwanz, dessen Spitze mit einem hochwirksamen Gift ausgestattet ist. Der Skorpion sticht damit blitzschnell zu und wenn der Gegner einmal mit dem Gift in Berührung gekommen ist, hilft oft nur noch ein sehr starker Heiltrank. Aber auch bei einem Frontalangriff ist das Monster nicht wehrlos. Die mächtigen Scheren sind mit zusätzlichen Klauen bestückt und können bleibenden Schaden hinterlassen.
Bei der Mantis handelt es sich um eine gigantische Ausgabe der in der Insektenwelt bekannten Gottesanbeterin. Ein extrem starker Chitinpanzer schützt das Monster nahezu perfekt vor Pfeilen und leichten Schwertschlägen. Eine große Schildplatte dient als Kopfschutz. Neben seinen vier Beinen, mit denen sich die Mantis blitzschnell fortbewegen kann, stehen dem Monster zwei kräftige Scherenarme zur Verfügung, mit denen die Gegner attackiert werden. Aber auch die messerscharfen Knochenzähne sind nicht zu unterschätzen. Die Mantis lebt vor allem in trockenen Gebieten und baut seine Wohnstätten oft im sandigen Boden nahe verlassener Ruinen.
Die menschengroßen Jägerspinnen sind fast überall in Antaloor anzutreffen. Je nach Lebensraum sind die stark behaarten Körper der Rieseninsekten unterschiedlich gefärbt. Vom giftgelben Farbton bis zu erdbraunen Tarnfarbe sind alle Facetten vertreten. Die gefährlichste Waffe der Kreaturen ist ihr giftiger Speichel, den sie blitzschnell auf ihre Gegner speien können. Meistens halten sich die Jägerspinnen im dicht bewachsenen Unterholz auf und attackieren von dort ihre Opfer. Nachdem die Lähmungserscheinungen des Gifts einsetzen, wagen sich die Kreaturen heraus und haben dann meistens leichtes Spiel mit ihren wehrlosen Gegnern.
Die Dämonen machen ihrem Namen alle Ehre und gehören eindeutig zu den gefährlichsten Kreaturen in ganz Antaloor. Die mächtigen Pranken sind mit messerscharfen Klauen bestückt und aufgrund der enormen Reichweite nur mit einem perfekt geschwungenen Zweihänderschlag zu vergleichen. Die Haut besteht aus eine lederartigen Substanz, die zudem teilweise mit Schuppen verwachsen ist, ein nahezu undurchdringlicher Panzer. Ihre einzige Schwäche ist die langsame Reaktionszeit. Neben den normalen Dämonen warten aber auch noch die so genannten Höllendämonen und Höllenlords auf unvorsichtige Abenteurer. Bei diesen Exemplaren handelt es sich um geflügelte Dämonen. Dank der Flügel können sich diese Monster sehr viel schneller als ihre Kollegen fortbewegen und stellen eine noch größere Gefahr dar.


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