Gothic 3 - The Beginning - Review

Story:

Während die Story von Gothic 3 nahezu nahtlos dort anknüpft, wo Gothic 2 aufgehört hat, startet das Handy-Game "Gothic 3 - The Beginning" in einer Zeit vor den Ereignissen des ersten PC-Abenteuers.

Der Spieler übernimmt die Rolle von Xardas, einem mysteriösen Charakter, der einem in früheren "Gothic"-Teilen bereits des Öfteren über den Weg gelaufen war. Nun begibt er sich selbst auf einen gefährlichen Pfad. Buthomar, ein Diener des Gottes Inos, hat ihm aufgetragen, die versiegelte Magie auf dessen Heimatinsel zurückzubringen. Hierzu muss er vier Auserwählte finden. Eine dunkle Macht versucht im Hintergrund die Orcs auf dessen Seite zu bringen, was es natürlich zu verhindern gilt. Positiv auffallend sind die lustigen von Sarkasmus geprägten Dialoge, die dem Spieler so ein bisschen das gewohnte Gothic-Flair vermitteln.


Spielwelt & Grafik/Sound:

Dem Spieler steht eine übersichtliche Weltkarte zur Verfügung, über die man alle Handlungsorte bequem erreichen kann. Wichtige Stationen stechen einem sofort ins Auge. Es gibt jede Menge zu erkunden. Im Mittelpunkt des Geschehens steht die Stadt Khorinis, in der sich ein Großteil der Handlung abspielt und viele nützliche Einrichtungen befinden.
Städte, Dörfer und Umgebung sowie Häuser sind sehr detailverleibt gestaltet. Im Schnee hinterlässt man Fußstapfen, die Zauber sind schön bunt und Objekte werfen einfache Schatten. Man trifft auf Wölfe, Blutfliegen Scavenger und andere bekannte Gothic-Monster. Die Ladezeit zwischen den Arealen ist manchmal mit ca. 5-10 Sekunden ziemlich nervig. Es gibt viele NPC's und bei den vielen Dialogen gibt es verschiedene Antwortmöglichkeiten. Von einem Handy kann man in Sachen Sound nicht viel erwarten. Neben der Titelmelodie, sind Kampfgeräusche sowie Naturgeräusche zu hören.


Kampfsystem & Steuerung:

Die Figur lässt sich über die Zahlen der Handytastatur steuern. Die Entwickler erleichtern es dem Spieler durch eigene Tastenzuweisungen bestimmte Gegenstände auf Tasten festzulegen, damit diese im Kampf schneller benutzt werden können.
Ein Problem, was sich schnell herauskristallisiert ist, dass wenn man im Kampf ist und ins Inventar geht, das Spiel nicht angehalten wird. Die Kämpfe laufen also in Echtzeit ab. Es empfiehlt sich also schon vorher die nötigen Vorkehrungen zu treffen. Meist laufen die Kämpfe sehr simpel ab: Man schlägt drauf, läuft weg, heilt sich und tötet die übrig gebliebenen Monster. Das sogenannte "Questlog" ist eine Auflistung aller aktuellen Haupt- und Neben-Missionen. Hier kann man sich umschauen, um sich einen Überblick über bereits erledigte oder noch offenstehende Quests zu verschaffen.


Ausrüstung:

Eine Rüstung ist ebenso wichtig wie ein guter Bogen oder ein Schwert. Ringe und Amulette können ebenfalls hilfreich sein. Sieben Zaubersprüche, 28 Waffen- und zehn Rüstungstypen soll es in dem Spiel geben. Zauber, Waffen und Rüstungen unterscheiden sich sowohl in Aussehen als auch Eigenschaften. Je länger man spielt und je weiter man im Spiel voranschreitet desto stärker werden die Monster. Nach 3 Stunden Spielzeit wurde es schon ziemlich knifflig.


Entwicklungs- und Handelssystem:

Bei Hänldern kann man Dietriche, Zaubertränke, Heilkräuter Amulette kaufen oder aber auch zuvor im Kampf erbeutete Gegenstände verkaufen. Beim Schmied erhält man alles, was ein Zauberer, Schütze oder Krieger benötigt: Schwerter, Kampfstäbe, Bögen und Armbrüste sowie verschiedene Rüstungen.
Weiterhin bestetht die Möglichkeit bei Trainern seine Fähigkeiten zu verbessern, indem sie mit Geld bezahlt und sie daraufhin eure Atribute anheben.


Fazit:

Viele Zaubersprüche, Waffen und zehn Rüstungen sowie jede Menge andere Items lassen das Sammlerherz erstmals im Gothic-Universum des Handys höher schlagen. Eine detailreiche Grafik, schöne Effekte und eine stimmige Atmosphäre machen das Spiel aus. Der Sound hätte besser sein können. Das größte Minus hat das Spiel im Balancing. Die Monster werden später einfach viel zu stark und man gelangt zu spät an gute Ausrüstung, sodass man viel Geld sammeln muss, um sich dadurch einen Trainer zu finanzieren.
Zur Wertung

nach oben