Age of Conan - Preview - Seite 1

20.05.2008 - 23:09

Age of Conan - Das Rollenspiel für Erwachsene

Ohne Elfen, Orks, Zwerge und andere Fantasiegestalten ziehen wir in die Schlacht



Robert E. Howard erfand vor mehr als 70 Jahren die Welt Conans. Ein Barbar, der sich auf die Reise durch eine düstere Welt begab und dabei allerlei Abenteuer bestand. Nun haben sich die Entwickler von Funcom zum Ziel gesetzt, den Heldenstoff in ein innovatives MMORPG übertragen.


Sehnsüchtig logge ich mich auf der Beta-Website ein, lade den Download-Manager herunter und lasse ihn das Spiel herunterladen.
Nach 12 Stunden Ladezeit war der Download der Beta-Version mit sage und schreibe 13 GB endlich abgeschlossen. 30 Gigabyte Plattenspeicher werden dann für die Installation benötigt.
Und dann: 2 Gigabyte Patches. Noch einmal 2 Stunden warten. Dann klicke ich auf „play“. Der Bildschirm bleibt schwarz. Ich bekomme Angst, dass mir das gleiche Schicksal wie meinem Kollegen blüht, doch Gott sei Dank: Das Spiel startet.
Nach Einblendung von Publisher, Entwicklern usw. folgt ein gerendertes Intro, was allemal für die lange Wartezeit entschädigt und anreizt sich nun endlich in die Welt von Age of Conan zu stürzen. Tempelhallen und der sich über einer Schlachtkarte abstützende König werden gezeigt. Kurz darauf erscheint eine Späherin und das Intro blendet in ein Gefecht über, in dem die Brutalität des Spiels deutlich wird und sich schnell klärt, warum das Spiel ab 18 freigegeben ist. Was für eine Kriegs-Stimmung!

Angekommen im Menü werde ich von einem orchestralen Soundtrack der Spitzenklasse begrüßt. Log-In und Serverauswahl verlaufen ohne Probleme. Als nächstes ist die Charaktererstellung an der Reihe. Die Möglichkeiten sind enorm. Von Nasenlänge, über Tattoowierungen bis hin zu Bartart und -Länge. Man kann aus drei verschiedenen Rassen wählen: Den Aquiloniern, Cimmeriern und Stygiern. Man wählt zudem einen von vier Archetypen: Schurke, Magier, Soldat oder Priester. Archetyp und Rasse bestimmen, welche Klassen zur Auswahl stehen. Die Klasse wiederum hat Einfluss darauf, welche Waffen und Rüstungen benutzt werden können. Ich entscheide mich für einen Stygier mit der Klasse Dämonologe. Stumpfe Zweihandwaffen, Bögen, Armbrüste, Wurfwaffen, Stoffrüstungen und Seidenrüstungen darf ich benutzen.

Das Spiel startet mit einem Schiffbruch in einem Sturm. Mein Charakter wird an den Strand gespült und ich werde von einem Mann angesprochen, der mich aufklärt. Ich sei Sklave und müsste in die Stadt und meinen Sklavenhalter töten, um so Freiheit zu erlangen. Die Redensart des Mannes wirkt sehr einschüchternd. Hier wurde sich viel Mühe bei der Betonung gegeben. Unweit vom Strand ist eine sehr spärlich bekleidete Frau in Ketten gelegt. Sie bittet mich um Hilfe. Ich soll denjenigen töten, der dafür verantwortlich ist. Er halte sich bei dem Wrack des Schiffes auf und stöbere dort herum. Wenn’s sonst nichts sein soll, gerne!

Den Stöberer und seine Genossen gabele ich schnell auf. Sie fallen alle meinem Zauber namens „Feuer Gehennas“ zum Opfer. Ein mächtiger Flammenstrahl mit massivem Schaden.
Kurz darauf streife ich mit der durchaus schönen jungen Dame mit dem Namen Caslida durch den Wald Richtung der Stadt „Tortage“. Unterwegs mache ich mich erstmal mit der ungewöhnlichen Steuerung vertraut. Man bewegt sich mit „W“ und „S“ nach vorn und hinten. „A“ und „D“ dienen zur Drehung. Mit der Maus ändert man nur die Kameraperspektive. Die Tasten von 1-9 dienen zur Ausführung von Hieben mit dem Schwert bzw. zur Ausführung von Zaubern. Das Interface ist klar strukturiert schnell findet man sich rein. Nach jedem Levelaufstieg bekommt man Punkte, die man auf Fähigkeiten wie Mana- und Energieregeneration verteilen kann. Zauber und Kombos lernt man automatisch.


Nach ein paar abgeschlachteten Krokodilen erreicht mein Dämonologe auch schon die nächsten Stufen und erlernt den „Höllenfeuerstrahl“, einen schwächeren Zauber als das „Feuer Gehennas“, dessen Refresh-Rate aber geringer ist. De Facto kann er schneller gezaubert werden.
Barbaren, die mich im Wald belästigen erleiden einen sichtbar qualvollen Tod durch die Flammen. Blut und geschmortes Fleisch machen wieder die Altersempfehlung deutlich.
Gegner lassen Gold und Gegenstände fallen, die sich wenig später in meinem Inventar befinden oder mit denen ich mich selbst ausrüste. Eine schöne weiße Robe für meinen Dämonologen musste sein.
Unterwegs treffe ich zudem noch auf meinen einstigen Sklavenpeitscher, der mir auf dem Schiff Hiebe verpasst hat. Mit ihm führe ich einen interessanten Dialog. Die Angst steht ihm auf der Stirn geschrieben aber trotzdem riskiert er eine dicke Lippe. Die Redensart ist sehr barsch und beleidigend („Hurensohn“). Da er nicht nachgeben und mich wieder versklaven will, muss er meinen neu gefunden Dolch mit Gift-Schaden spüren.


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